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Besuch aus Mumbai: mit der Waldbahn nach Teisnach
Manchmal kommt die Welt in den Bayerischen Wald. 2018 reiste eine Elektroingenieurin aus Mumbai an, um sich anzusehen, wie hier an Wasserkraft gearbeitet wird — die letzten Kilometer mit der Waldbahn.
Eine Reise, die in Indien begann
Die Besucherin ist Miteigentümerin eines indischen Unternehmens, das auf die Einführung erneuerbarer Energien spezialisiert ist. Nach Deutschland kam sie im Rahmen eines Programms des Bundeswirtschaftsministeriums und nahm an Seminaren der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit teil.
Der Abstecher nach Geiersthal war ihre eigene Entscheidung. Als Elektroingenieurin wollte sie sich vor Ort ansehen, wie breit ein Betrieb in der Wasserkraft aufgestellt sein kann — von der Beratung über die Fertigung bis zum eigenen Kraftwerk im Haus. Erfahrungsaustausch und mögliche Zusammenarbeit waren ihr ausdrücklich ein Anliegen.
Empfang am Bahnsteig
Angereist ist sie gemeinsam mit ihrem Mann — die letzte Etappe mit der Waldbahn bis Teisnach, was beide sichtlich genossen haben. Am Bahnsteig wurden sie von Elfriede Krönauer und unserem Maschinenbau-Ingenieur empfangen. Heinz Krönauer selbst war zu diesem Zeitpunkt auf der Baustelle in Laos.
Dass Geschäftsgäste heute bis Teisnach fahren können, ist übrigens keine Selbstverständlichkeit: Vor der Reaktivierung der Strecke hieß das, Gäste in Gotteszell oder Plattling abzuholen.
Warum uns solche Besuche freuen
Wasserkraft ist eine Technik, die überall auf der Welt nach denselben physikalischen Regeln funktioniert — und überall anders gebaut wird. Wer Anlagen in 28 Ländern gesehen hat, weiß, wie viel man aus einem Gespräch mitnimmt, das bei einer Tasse Kaffee in der Montagehalle anfängt.
Eine Einladung zum Gegenbesuch nach Indien wurde noch am selben Tag ausgesprochen.
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